Wenn Sie einen Ledger, einen Trezor oder eine andere Cold Wallet nutzen, denken Sie vermutlich, Ihre Coins seien für die spanische Finanzverwaltung unsichtbar. In der Kampagne Renta 2025 hat die AEAT ihre Methoden zur Nachverfolgung allerdings deutlich verfeinert.
Bei Cryptoimpuestos, einer Kanzlei, die von Fachleuten wie Víctor Lázaro und Rafael González López mitgegründet wurde, helfen wir Hunderten von Nutzern, ihre steuerliche Lage zu ordnen. Heute erklären wir ohne Fachchinesisch, wie die Finanzverwaltung den Faden bis zu Ihrem privaten Gerät verfolgt.
1. Der Hinweis der Börse (die KYC-Spur)
Die meisten Nutzer kaufen ihre ersten Coins auf Plattformen wie Binance, Kraken oder Bit2Me. Für den Zugang mussten Sie ein KYC-Verfahren durchlaufen (Identitätsprüfung mit Ausweis).
Wenn Sie Guthaben von der Börse auf Ihre Cold Wallet senden:
- Die Börse erfasst die Zieladresse.
- Dank Modelo 172 und Modelo 173 (und der europäischen Richtlinie DAC8) erfährt die Finanzverwaltung, dass Sie, mit Vor- und Nachnamen, Guthaben auf eine externe Wallet bewegt haben.
2. Die Spur Ihres Bankkontos
Die Finanzverwaltung schaut nicht nur auf die Blockchain, sondern auch auf Ihre Bank. Jede Überweisung von Ihrem spanischen Konto an eine Börse wird erfasst. Wenn Sie 5.000 € an eine Börse überwiesen haben, das Geld nie auf Ihr Konto zurückkam und Sie es auch nicht in der Steuererklärung angegeben haben, löst das eine Warnung wegen ungeklärter Vermögenszunahme aus.
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3. Die Blockchain ist ein öffentliches Buch
Auf Ihrer Cold Wallet steht zwar kein Name, die Blockchain ist aber öffentlich. Sobald die Finanzverwaltung eine Ihrer Adressen zuordnet (etwa über eine Auszahlung von einer Börse), sieht sie sämtliche Bewegungen dieser Wallet:
- Wie hoch Ihr Bestand ist.
- Mit welchen DeFi-Protokollen Sie sich verbinden.
- Ob Sie Airdrops oder Staking-Belohnungen erhalten haben.
Bei Cryptoimpuestos arbeiten wir diese On-Chain-Nachverfolgbarkeit auf, damit Ihr Gewinn- und Verlustbericht genau dem entspricht, was die Finanzverwaltung im Netzwerk ohnehin schon sieht.
4. Das Modelo 721 und die internationale Transparenz
Seit 2024 verpflichtet das Modelo 721 dazu, im Ausland gehaltene Kryptowerte ab 50.000 € zu melden. Streng genommen liegt eine Cold Wallet nicht „im Ausland” (die Schlüssel haben Sie selbst), doch die Spur, über die Sie sie befüllt haben, führt meist zu Plattformen außerhalb Spaniens, die bereits Daten mit der AEAT teilen.

Wie vermeiden Sie dieses Jahr Ärger mit der Finanzverwaltung?
Entscheidend ist nicht, die Cold Wallet zu verstecken, sondern die Herkunft der Mittel zu belegen. Wenn die Finanzverwaltung nachfragt, müssen Sie nachweisen, mit welchem Geld Sie diese Coins gekauft haben und welche Geschäfte Sie seitdem getätigt haben.
Bei Cryptoimpuestos übernehmen wir:
- Ihre Aktivität zusammenführen: Wir bündeln die Daten aus Ihren Börsen und Ihren privaten Wallets.
- Die P&L berechnen: Wir erstellen den Gewinn- und Verlustbericht nach dem FIFO-Verfahren.
- Die offizielle Abgabe: Wir reichen Ihre Formulare für Sie bei der Finanzverwaltung ein.
Überlassen Sie Ihre Ruhe nicht dem Zufall
Wenn Sie eine Cold Wallet haben und nicht wissen, wie Sie sie deklarieren sollen, warten Sie nicht auf ein Auskunftsersuchen. Cryptoimpuestos ist die führende unabhängige Kanzlei in Spanien für solche komplexen Fälle.
Víctor Lázaro
Steuerberatung, Cryptoimpuestos.es